Französische Bulldogge Erziehung

Die französische Bulldogge genießt den Ruf freundlich, fröhlich und leicht erziehbar zu sein (siehe auch Wesen und Charakter). Von ihrer Geschichte merkt man kaum noch was, noch sind Spuren ihrer unrühmlichen Vergangenheit als Kampfhund zu bemerken, noch dass sie früher auch zur Jagd genutzt wurde. Der Jagdtrieb ist heute nur noch gering vertreten.

Auch ein Bellen wird man von der Französischen Bulldogge eher selten zu hören bekommen, zumindest wenn sie ausgelastet ist.

Dank ihres freundlichen und eher leisem Auftretens ist die Französische Bulldogge daher auch gut in einer Wohnung zu halten. All zuviel dürften die Nachbarn dann von ihrem tierischen Mitbewohner in der Wohnung nebenan nicht mitbekommen. Ihr Temperament ist eben meist, wenn sie eben gut erzogen und sozialisiert ist, angenehm zurückhaltend.

Französische Bulldogge passt auch für Hundeanfänger

Die französische Bulldogge ist auch für Hundeanfänger geeignet. Es sollte einem halt vorab bewusst sein, dass sie einen ziemlichen Dickkopf haben kann. Daher gehören klare, unveränderte Regeln udn Anweisungen zur Erziehung der Französischen Bulldogge mti dazu. Sie sind leicht erziehbar und werden auch schnell gehorsam, aber es benötigt eben auch Konsequenz und auch regelmäßiges Training.

Konsequenz und unveränderte Regeln sind besonders wichtig, gerade der Bully wird nicht verstehen, was eine Ausnahme ist.

Natürlich kann die Erziehung auch beim Bully schief gehen

Wie so oft gibt es immer auch Ausnahmen. Oftmals kann der Bully aber einfach nichts dafür, da er einfach unausgelastet und falsch gehalten wird. Da die französische Bulldogge auch eher ein kleiner Hund ist, den man bei Bedarf eben auch auf den Arm nehmen kann, neigen einige Halter dazu, statt sich durchzusetzen und erzieherisch tätig zu werden, eben mit rausnehmen aus Situationen zu arbeiten. Die Folge sind dann Bullys, die eben nicht mehr von ruhigem Temperament sind und eben das angenehme Wesen eines ausgeglichenen Franzosen vermissen lassen.

In welchem Alter sollte die Erziehung der französischen Bulldogge begonnen werden?

Insbesondere die Grundkommandos (Sitz, Platz, Bleib, aber auch Fuß und die Stubenreinheit) sollten möglichst früh beigebracht werden. Schon wenn der Hund einzieht, kann mit liebevoller Konsequenz die erste Grundlage geschaffen werden. Bereits Welpen lernen gerne, gerade auf spielerischer Art kann dem Bully-Welpen so einiges beigebracht werden. Man sollte gezielte Erziehungseinheiten nie zu lange werden lassen und wenn möglich immer mit einem Erfolgserlebnis für den kleinen Hund und sich selber abschließen.

Was ist besonders wichtig?

  1. Stubenreinheit, selbst wenn man einen Garten hat, sollte man unbedingt seinem Hund Stubenrein bekommen.
  2. Gehen an der Leine, beim Bully besonders wichtig, denn die Kleinen können an der Leine durchaus kräftig sein. Gut wäre es, wenn ein Geschirr zum Einsatz kommt. Bei Welpen sollte unbedingt auf Zughalsbänder aber auch auf Rollleinen (hier arbeitet der Hund ja ständig gegen einen Zug) verzichtet werden.
  3. Grundkommandos, zu diesen gehört neben Sitz auch Platz und Bleib.

 

Herausforderungen bei der Bully-Erziehung

Wie viele andere Hunderassen sind auch diese Hunde durchaus gewillt, ihrem Zweibeiner gefallen zu wollen. Sie wollen lernen. Hunde dieser Rasse haben auch einen ausgeprägten Spieltrieb, den kann man sich durchaus bei der Erziehung zunutze machen. Da diese Hunde aber gerne auch mit Blicken manipulieren, sollte man auch konsequent bleiben können.

Siehe auch Welpen Erziehung.