Farben Französische Bulldogge

Die Haarfarben der französische Bulldogge sind fauve, gestromt oder gescheckt. Zumeist tritt die Bulldogge in schwarz mit weißen Flecken oder in einem reinem braunen Fell auf. Das Fell ist zudem – bei ordentlicher (gemeint ist gesunder) Ernährung – glänzend und weich.

Französische Bulldogge Power x 3
Französische Bulldogge Power x 3 – der Bully kommt in verschiedenen Farben daher.

Nach dem FCI-Standard sind die Haarfarben fauve (falbfarben), gestromt (eine Mischung von schwarzen, blonden, mittel- bis dunkelbraunen und nicht allzu dunkelrötlichen Haaren, wird auch als Brindle bezeichnet) und gescheckt (Pied, gescheckt bzw. gefleckt) anerkannt. Weiße Hunde werden der Farbe „gestromtes Fauve mit überhandnehmender weißer Scheckung“ zugeordnet. Kleine, weiße Abzeichen sind bei gestromten Exemplaren erlaubt.

Nicht anerkannt (ausschließende Fehlfarben) als Farbe sind beim Bully schwarz mit rotem Brand (Black and tan), mausgrau (blau) und braun.

Standardfarben und Fehlfarben bei der Französischen Bulldogge

Wenn man nicht gerade selbst züchten möchte, sollte man sich von Fehlfarben und Standardfarben erstmal nicht beeindrucken lassen. Hat die eigene Französische Bulldogge beim Fell eine Farbe, die vom FCI als Fehlfarbe angesehen wird, heißt das ja nicht, dass der Hund vom Charakter her oder sonstigem Aussehen schlecht ist. Es bedeutet lediglich, dass von ihm eben kein Nachwuchs in der Zucht gewünscht ist. Zumindest was den FCI betrifft. Man sollte dennoch beim Kauf eines Bully Welpen beim Züchter nachfragen, ob die Fehlfarbe nun Produkt eines Zufalls ist, oder ob er gezielt Bullys mit Sonderfarben züchtet.

Bully Sonderfarben werden oft auch gezüchtet

Ist man an diesem Punkt angelengt, wird man wohl auch auf Diskussionen im Netz stoßen. Es gibt zum Thema Farben beim Bully zwei Standpunkte, zumindest bei den Fehlfarben / Sonderfarben. Die einen sagen, dass es eben einen Grund hat, warum der FCI so auf der Einhaltung des Standards pocht und dass Hunde, die die falsche Farbe haben und damit nicht dem Standard entsprechen, häufig eben nicht gesund sind. Und es gibt eben Bully-Fans, die eine andere Meinung zu diesem Thema haben.

Sicherlich muss man hier auch unterscheiden: Hat der Hund einfach zu große weiße Flecken, die nicht mehr erwünscht sind oder betreibt der Züchter gezielte Genetik, um entsprechend andere Farben zu erzielen. Wird dabei nur Wert auf die genetische Disposition für eine gewünschte Farbe gelegt? Oder wird auch auf andere gesundheitliche Aspekte gesehen. Schließlich haben Farben auch ihren Preis, eine Fehlfarbe, deklariert zur Sonderfarbe, kann einen Französischen Bulldoggen Welpen schließlich auch einige hunderte Euro teurer machen.

Farben Französische Bulldogge? – Hauptsache der Bully ist gesund!

Allerdings ist die laut FCI richtige Farbe bei der Zucht sicherlich auch kein Garant dafür, dass der Züchter nur aus Liebe zum Hund bzw. zur Hunderasse der Bullys züchtet. Schwarze Schafe gibt es sicherlich in beiden Lagern, ebenso wie es eben Züchter in beiden Lagern gibt, denen vor allem und in erster Linie die Gesundheit ihrer Welpen am Herzen liegen. Seinen Züchter sollte man so oder so gut aussuchen, gleichgültig, welche Fellfarbe der Bully Welpen dann haben soll.

Sonderfarben klingt natürlich viel schöner als Fehlfarben, wie die unerwünschten Farben beim FCI bezeichnet werden.

Siehe auch: Fell Französische Bulldogge und Größe und Gewicht Französische Bulldogge.