Rassemerkmale und Aussehen Französische Bulldogge

Der heutige Rassestandard für die französische Bulldogge datiert von 1931/32; 1948 und 1986 wurde er dann überarbeitet. Im Jahr 1987 erfolgte die Anerkennung der französischen Bulldogge durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI). 1994 wurde der Standard durch das Comité du Club du Bouledogue Français unter Mitarbeit von R. Triquet neu angepasst. Der Standard umfasst sowohl Rassemerkmale wie Charakter und Wesen aber eben auch das Aussehen Französische Bulldogge.

Aussehen Bully

Auf dem ersten Blick fallen einem beim Bully wohl die stehenden, oben abgerundeten Ohren auf. Diese erinnern in ihrer Dreiecksform an eine Fledermaus. Die Ohrmuscheln zeigen dabei nach vorne. Ebenfalls auffällig ist der Kopf selbst. Dieser wirkt nicht nur kantig und eckig, sondern im Vergleich zum Rest des Körpers auch noch massiv. Zwischen den Ohren ist der Kopf ganz flach. Die Stirn hingegen ist gewölbt.

Der Bully hat zudem eine Stirnfurche, diese ist langgezogen und reicht bis auf die Augenhöhe.

Charakteristisch sind sicherlich auch die lose Kopfhaut, die wunderbar symmetrische Falten wirft. Diese verleiht dem Gesicht der Französischen Bulldogge ein zusamengeknautschtes Aussehen. Die Bully-Haut ist dabei schön weich.

Zum Thema Aussehen Französische Bulldogge siehe auch:

Französische Bulldogge mit sehr kurzer Schnauze

Die Bully-Schnauze ist sehr kurz. Auch der Nasenrücken ist sehr kurz. Die Backenmuskeln beim Bully sind stark und kräftig. Die Lefzen sind schwarz und dick. Die unteren Lefzen werden dabei seitlich von den oberen abgedeckt. Dadurch kann man bei einer Französischen Bulldogge weder Zähne noch Zunge sehen, ganz anders als bei der Englischen Bulldogge.

Französische Bulldoggen in verschiedenen Farben.
Französische Bulldoggen in verschiedenen Farben.

Der Bully gehört zu den Vorbeißern (Brachycephalie). Das heißt, dass der breite Unterkiefer über den Oberkiefer hinaus steht.

Die Nasenlöcher sind voneinander getrennt.

Zwischen Agen und Ohrenansatz gibt es einen großen Abstand. Und die Ohren liegen dabei auf Höhe des Nasenrückens.

Der Bully hat einen kurzen Hals

Der Hals des Bullys ist recht kurz. Auch hier findet sich wieder lose und faltige Haut – jedoch keine Wamme. Der Hals geht gut gewölbt in den kurzen birnenförmigen, mit Karpfenrücken versehenen Rumpf über. Der Rumpf ist von der Form mit einer Birne vergleichbar. Typisch sind auch die breiten Schultern. Auch die Beine, pardon Läufe, sind stark und muskulös. Und die Beine vorne sind etwas kürzer als die hinten.

Die Rute hat einen verhältnismäßig tiefen Ansatz. Die Rute ist zudem kurz und gerade mit dickem Ansatz und schneller Verjüngung. Familiär gehäufte oder sporadisch vorkommende Knick- oder Korkenzieherruten sind zulässig, jedoch nicht erwünscht.