Ernährung Französische Bulldogge

Da die franz. Bulldogge durchaus auch zu Übergewicht neigen kann, sollte man überlegen, ob man nicht ein spezielles Futter kaufen sollte, dass dem Temperament des Hundes gerecht wird. Der Bully ist doch eher ein gemütlicher Hund, und wenn man selbst nicht gerade darauf steht, bei Wind und Wetter riesige Runden durch Wälder und Parks zu ziehen, ist die Gefahr eben groß, dass die Beschäftigung mit dem Vierbeiner oftmals in den vier Wänden und dann womöglich auf dem Sofa stattfinden wird. Fressen wird der Bully aber, als wenn er einen Marathon absolviert hat. Bei weniger Kalorienverbrauch, zum Beispiel in der Schlechtwetterzeit, besteht nun aber die Gefahr, dass die französische Bulldogge übergewichtig wird. Ist sie erst einmal übergewichtig, dann wird sie noch fauler. Irgendwann ist man in einem Teuefelskreis.

Wie erkennt man Übergewicht beim Hund

Die französische Bulldogge ist ja nun nicht so groß und so schwer, dass man sie nicht wiegen könnte. Man geht einfach selbst auf die Waage, dann mit Hund und die Differenz zwischen beide Wiegegänge ist dann das Gewicht des Hundes. Beim Tierarzt sollte man dann erfragen, wie schwer denn der eigene Hund sein darf und das Gewicht sollte man dann, vor allem wenn man extrem weniger Gassi geht, regelmäßig kontrollieren.

Pauschal kann man bei der französischen Bulldogge schlecht sagen, ob sie gerade richtig oder übergewichtig ist, schließlich steht in der Rassebeschreibung 8 bis 14 Kilogramm. Acht Kilogramm können gerade richtig, aber auch viel zu wenig sein. 14 Kilogramm können gerade richtig sein, oder extrem übergewichtig.

Ist man unsicher und steht gerade kein Besuch beim Tierarzt an, sollte man die Rippen betrachten. Sind diese noch erkennbar (nicht: Treten diese hervor) und macht der Bully einen guten und gepflegten Eindruck, dann braucht man sich keine Sorgen machen, vorallem, wenn der Hund auch noch beweglich ist. Ist von den Rippen kaum noch etwas zu erahnen, dann steht wohl abspecken auf dem Programm.

Da die franzöische Bulldogge auch noch an Blähungen und an einen empfindlichen Magen leiden kann, sollte man überlegen, ob man nicht Rassegerechtes Futter für seinen Bully kaufen sollte.

Aufjeden fall sollte man in der Welpenphase auf spezielles Futter zurück greifen. Denn Welpen haben nun einmal einen ganz anderen Bedarf an Kalorien und Nährstoffe als erwachsene Bullys. Welpen sollte man in den ersten Wochen bzw. Monaten auch vier Mal am Tag füttern (bis zur zwölften Lebenswoche), dann sind drei Mahlzeiten angemessen (bis zum sechsten Monat) und später dann zwei Mahlzeiten.

Nach dem Fressen

Nach dem Fressen sollte man Hunden eine Pause gönnen. Schließlich muss das gerade aufgenommene erst verdaut werden. Es gibt allerdings auch Welpen, die müssen sofort raus.

Bully und Leckerchen vom Tisch

Über die Fütterung mit unserem Menschenessen an Hunde kann man sich ja streiten, viele Hunde vertragen kleine Gaben vom Tisch bestens, andere Hunde bekommen schwere Probleme. Da die französische Bulldogge einen empfindlichen Magen hat und auch noch zu Blähungen neigt, sollte man es besser lassen. Und wenn der Hund es nicht kennt, vom Tisch gefüttert zu werden, dann wird er auch nicht betteln. Das Betteln am Tisch trainieren wir unseren Vierbeinern ja meist selbst an.

Für Hunde giftige Lebensmittel gibt es einige

Wenn man Hunden doch etwas vom Tisch gibt, sollte man wissen, welche Nahrungsmittel tabu sind, da sie giftig sind. Zum Beispiel hat Schokolade nichts im Hundemagen verloren, Zucker sowieso nicht und auch Walnüsse sind giftig für unsere Vierbeiner.

Knoblauch und Zwiebeln gelten ebenso als ungesund, hier kommt es aber wohl auf die Menge an. Wer mit seinem Magen empfindlichen Bully aber kein Risiko eingehen möchte, lässt es am besten einfach.